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Ahoi! Wir sind elbdudler — eine Agentur für digitale Markenkommunikation. Auf diesem Blog bekommt ihr Einblicke in unsere Welt der Social-Media-Konzepte, Kampagnen und Kreativität.

Flaschenpost #42

elbdudler flaschenpost

Re: So you’re looking for an alternative to Photoshop?

Wieso wir in der Kirche Gott-Tools in Frage stellen

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Gute Nachrichten: Wir haben unsere Suche aufgegeben. Anstatt eines Schweizer Taschenmessers, das alle Abläufe bestens abbildet, realisieren wir unsere Workflows lieber mit vielen kleinen Tools. Umständlich? Nö! Unser technischer Konzepter und digitaler Springinsfeld Jan erklärt, wie das funktioniert:

Wer Marcels Artikel über die Suche nach der perfekten Photoshop-Alternative liest, dem fällt nach ungefähr dreiviertel des Textes auf, dass irgendetwas schief läuft. Suites, die „alles“ können, konkurrierende Feature-Kolosse und Software, mit der man „halt schneller ist“.

Vor kurzem analysierten wir für eine Facebook-Seite das Stimmungsbild in 6.000 User-Kommentaren. Zunächst hat Malte die Kommentare mit einem selbstgebautem Tool als JSON-Datei exportiert. Daraufhin habe ich den Datensatz mit einem Python-Script bereinigt. Also Umlaute, Sonderzeichen und so weiter gefixt. Dann haben wir die überarbeitete Datei hier in eine CSV-Datei konvertiert. Diese Datei konnten wir dann in ein Google Spreadsheet importieren. Das Spreadsheet diente als vorläufige Datenbank bevor die Daten später in Excel und andere Programme exportiert wurden.

Auch wenn das wie ein Hack klingt, ist es eigentlich ein sehr angenehmer Workflow: Wir atomisieren Tasks und delegieren die einzelnen Schritte dann an verschiedene Single-Purpose-Tools. Zwischen jedem Schritt entstanden hochflexible Plain-Text-Files und die Kommandozeile war der Eckpfeiler zwischen den einzelnen Tasks. Die Möglichkeit, schnell eine „One-Off“-Lösung für akute Probleme zu scripten, sparte uns – und indirekt dann auch dem Kunden – Stunden.

»The time has come to reject expensive consumer and prosumer software that hinders the extensibility of digital discourse and limits digital production literacy to programs and file formats that are destined for disruptive upgrades or obsolescence.« 
Lo-Fi Manifesto

Wenn wir jetzt wieder zurück zu Photoshop springen, wird klar, dass wir nicht eine Alternative suchen, sondern mehrere. Kleine Tools, die ihre Aufgabe gut machen und deren Output und Code offen und wiederverwertbar ist. Photoshop darf in diesem System gerne die Kommandozeile darstellen, aber die Tools sollten von Designern und Entwicklern gepflegt werden. Der Task „Photoshop“ muss atomisierbar, die Software sekundär werden.

Und jetzt könnte man auch gleich mal überlegen, ob sich diese Erkenntnisse auf Social Media übertragen lassen. Vergleicht man straff durchkonzipierte, wenig flexible Kampagnen mit den allmächtigen Suites, stellt sich die Frage: Können kleine Tools, die gut ineinander greifen, größeren Erfolg erzielen? Wenn der Output dann kreative Wiederverwendung und Kombination – Bricolage erwünscht! – erlaubt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Marke X in meinen Workflow „Alltag“ passt, viel größer. Mal gucken.

#übrigens …

Pablo fährt heute Kanu und Kathrin kommt vielleicht vorbei. Chris auch. Falls er einen Parktplatz findet.

elbdudler der Woche

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Die Hoffnung auf eine Gesellschaft voller mündiger Individuen. Klingt irgendwie hippiemäßig. Und doch hat unser Geschäftsführer Schrägstrich Hausmeister Julian aus diesem Antrieb heraus nach seinem erfolgreich abgebrochenen Studium ein Unternehmen gegründet, in dem derzeit 35 zufriedene Mitarbeiter eigenverantwortlich sinnvolle Entscheidungen für Kunden, ihre Teams und sich selbst treffen. Während wir also täglich kommen und gehen wann wir wollen, arbeitet Juli wahlweise mal für alle, mal für keinen unserer Kunden.

Nebenbei zeichnet er in Meetings mit lustigen Namen in bester Erklärbär-Manier Zahlenwirrwarr an unser Whiteboard oder liegt im Sonntagsanzug unter der Spüle, um die Kaffeemaschine zu reparieren. Außerdem kokettiert der ambitionierte Veganer regelmäßig damit, Schwabe zu sein. Das würde sowohl seine bescheidene und pragmatische Art als auch die Fähigkeit, für alles eine Lösung parat zu haben, begründen. Nur wann er das nächste mal zum Sport geht, das weiß er jetzt auch nicht.

  • Vor elbdudler: Student, freier Webentwickler
  • Superkräfte: Die Hälfte seines Körpergewichts in einer Mahlzeit essen
  • Lieblingszitat: „Danke, nächste Gruppe! “ (Unbekannter Professor der TU Hamburg-Harburg)
  • Im Netz: twitter.com/sinnprovinz

Jan, Timo und Christopher klopfen sich gegenseitig für das reibungslose Projektmanagement und den optimierten Workflow bei der Erstellung der Flaschenpost auf die Schulter und danken Insa für das Foto.

Flaschenpost #41

elbdudler flaschenpost

#rp13

EINFACH MAL TREIBEN LASSEN

Letzte Woche fand in Berlin die re:publica13 statt. Einst das selbsternannte Klassentreffen der deutschen Bloggerszene, handelt es sich mit inzwischen über 5.000 Besuchern um eine der größten Konferenzen zum Thema digitale Gesellschaft. Der Besuch von Regierungsprechern (2012) und Konzernführern (Dieter Zetsche, dieses Jahr) zeigt auch, dass der Status der Nerd-Nabelschau überwunden wurde. Ein paar elbdudler waren natürlich auch vor Ort: Sowohl auf der Bühne (Jakob, im Panel über Modeblogger), als auch als Zuhörer und Helfer.

Der wichtigste Eindruck dieses Jahres war, dass die Dinge irgendwie doch anders kommen als man denkt. Die großen Themen von 2012 wirkten nämlich weitgehend obsolet. Während damals überall große netzpolitische Aufbruchsstimmung herrschte, mit vielen Hoffnungen auf die äußerst stark vertretenen Piraten, war davon in diesem Jahr nicht mehr viel zu spüren. Vielmehr stellte Sascha Lobo im Hinblick auf das beschlossene Leistungschutzrecht und die plötzlich auftauchende „Drosselkom-Bedrohung” die Frage, was eigentlich falsch läuft in der Kommunikation mit der Politik und bei der Mobilisierung unserer Gesellschaft. Und während letztes Jahr die Öffentlich-Rechtlichen glaubten, beim Fernsehen der Zukunft mitreden zu können, hat Johnny Haeuslers Panel mit jungen Youtube-Stars gezeigt, dass dies längst von anderen erledigt wird. Und zwar weitestgehend unbemerkt vom Web-Establishment.

Aber die spannenden Inhalte brauchen wir nicht nach zu erzählen, die sind nämlich unten fein säuberlich verlinkt. Stattdessen widmen wir uns der größten Herausforderung der re:publica: dem Besuch selbst.

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Flaschenpost #40

elbdudler flaschenpost

Beziehungskiste

DIE HEINES DUDELN MIT

PR-Agenturen machen Social Media. Social-Media-Agenturen machen PR. Aber Hand in Hand geht das meist nicht. Das wollen wir ändern und freuen uns seit diesem Monat über eine neue Mitbewohnerin in der Kirche: HEINE PR. Wir verkürzen Wege und profitieren beide davon. So wird hoffentlich die jeweils andere Disziplin keine Verlängerung, sondern ein integraler Bestandteil – von Beginn an.

Die Heine Ladies

Flaschenpost: „Yay! Wer seid ihr denn?“

Hey! Wir sind die Ladies von Heine PR+Kommunikation: Marie, Mareike, Lilian, Christina, Nina, Alexandra und Dominika (v.l.n.r.) – mit unserem Berliner Außenkorrespondenten Schrägstrich Quotenmann: Rüdiger. Nein, wir haben uns nicht bei einem gemütlichen Sonntagsspaziergang durch das blühende Eimsbüttel in die Kirche verlaufen und sind dann einfach geblieben, weil’s so schön ist. Wir kamen mit Mission! Wir sind das PR-Ying zum elbdudler-Yang und freuen uns auf einen spannenden Austausch.

Flaschenpost: „Und wo kommt ihr her?“

Aus der Schanze natürlich! Hier kamen wir zusammen, brachten verschiedenste Erfahrungen aus journalistischen, sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichen Hintergründen mit und verbanden sie zu einer interdisziplinären Symbiose. Nun sitzen wir auf der Galerie über dem Schiff der elbdudler-Kirche und genießen die synergetischen Wellen, die zu uns hoch- und rüberschwappen.

Flaschenpost: „Was bringt ihr mit?“

Wir sind ein technik- und lifestyleaffiner Haufen, der sich im Netz pudelwohl fühlt. Exotisch bei elbdudler macht uns jedoch eine berechtigte Affinität zum Gedruckten und Linearen. Was wir in den Räumen der Schanze gelassen haben: unsere kalten Füße.

Flaschenpost: „Und wen bringt ihr so mit?“

Unsere Referenzspanne reicht vom familiengeführten Traditionsunternehmen bis hin zum internationalen Start-up, vom Radiosender bis zum Musik-Streamingdienst. Im Einzelnen sind das: Facebook, der Streaming-Service Deezer, der Social-Gifting-Service Wrapp, das Kosmetikunternehmen Dr. R.A. Eckstein BioKosmetik, der Radiosender N-JOY und der Großmarkt Hamburg Obst, Gemüse und Blumen.

Zum Ende noch ein wenig PR für die Kirche: Kommt vorbei, der Kaffee ist super!

elbdudler der Woche

Rodja Rodstah

Mittagspause. Rodja in einem „Café“ in Hamburg-Eimsbüttel. Die Bedienung, langsam, kennt die Karte nicht und preist „Irgendwas mit Nudelteig, Spinat und Ziegenkäse“ an. Rodja bestellt. Nach einer nennenswerten Wartezeit wird etwas auf Basis von Blätterteig serviert – garniert mit: Crema di Balsamico. Spätestens beim Anblick dieser „dekorativen Zuckersoße“ weiß Rodja: Er hätte doch lieber dem elbdudler Kochzirkel beiwohnen sollen und wird dieses „Café“ nicht wieder beehren.

Rodja ist in jeder Hinsicht Feinschmecker. Einst, als freiberuflicher Berater, schrieb er sich auf die Fahnen, „to do good things for even better people, on a mission to wipe out mediocrity, forever.“ Seit März führt er seine Mission bei uns als Account-Manager für unsere liebgewonnenen und anspruchsvollen Kunden BACARDÍ, MARTINI und BOMBAY SAPPHIRE fort.

Nebenher betreibt er mit Freunden das Plattenlabel Yosoy Records („adapting the traditional, reinterpreting it and refining it with great attention to detail.“) und den Artwork-Online-Shop Good Prints ( „Yes, there are cheaper options – no, they don’t look nearly as nice.“).

Wenn ihr zwei Plattenspieler übrig habt: Unbedingt vorbeibringen! Dann legt er in seiner 13-jährigen DJ-Karriere wohl das erste Mal in einer Kirche auf.

  • Vor elbdudler: Head of Client Relations bei digitalem Musikvertrieb, freiberuflicher Berater & Projekt Manager
  • Superkräfte: Bang aus Bucks schütteln
  • Lieblingszitat: „The biggest risk is to play it safe.“
  • Im Netz: twitter.com/rodstah, http://yosoyrecs.com/

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Die elbdudler danken Heine PR (Beitrag), Felix (Redaktion und Rubriken), Christopher (Redaktion), Julia (Layout) und Jakob (Bilder und Rubriken) für die Erstellung der Flaschenpost.

Flaschenpost #39

elbdudler flaschenpost

„ICH MAG DIE BESCHEUERTEN“

Jubeltrubel Hoppsassa: Die OakHeart-Liga, das bisher größte Projekt von elbdudler im noch jungen Jahr 2013, wurde gelauncht. Weil wir sehr stolz auf unser jüngstes Baby sind, lassen wir unseren Creative Director zu Wort kommen: Gerd spricht. Im Kollegengespräch. Über die Liga.

Flaschenpost: „Gerd, warum waren wir am Montag alle so?“

Gerd: Weil die OakHeart-Liga von A bis Z eine elbdudler-Aktion ist. Wir machen von der ersten Idee, übers Treatment, Grobkonzept, Foto-Shootings, Design, Umsetzung bis hin zur Promotion, zum Community-Management und dem Reporting alles. Es ist eine original elbdudler Produktion, von vorne bis hinten. Das ist für uns etwas Besonderes, da eine Digital-Agentur ja sonst oft „nur“ ein Teil von etwas ist.

„Wieviel hast du in den letzten Wochen geschlafen?“

[Lacht.] Da mein praktischer Teil schon viel früher fertig war, haben in letzter Zeit eher die Entwickler, Designer und Texter viel gearbeitet. Mein Teil war die Konzeptphase ganz am Anfang. Die BACARDÍ OakHeart-Liga ist ja eine Fortsetzung aus dem letzten Jahr. Welche Sachen ändern wir? Wie hat sich Facebook verändert? Was sind unsere Learnings? Was können wir verbessern? Welche KPIs können wir definieren? Das Konzept war am Ende ein 200-seitiges Monstrum. Dann war ich eher der kreative Lead des Ganzen.

„Die Idee der Liga ist, wie gesagt, nicht neu. Wie war das letztes Jahr?“

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Flaschenpost #38

elbdudler flaschenpost

„Tupfer?“

FACEBOOK DOKTORT AN SICH RUM

Letzte Woche haben wir Facebook einer Vorsorgeuntersuchung unterzogen. Parallel dazu doktort Facebook aber unentwegt an sich selbst herum – und operiert dabei häufig am offenen Herzen. Obwohl Krankenhausvergleiche total Flaschenpost #37 sind: Der Facebook-Seiten-Betreiber wird dabei zur OP-Schwester, die die meisten Tupfer auf der eigenen Stirn verbraucht. Am schweißtreibendsten sind dabei die neue Kommentarfunktion und lokale Seiten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie diese Flaschenpost und fragen Sie Ihren Community-Manager oder die elbdudler.

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